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+++ Clubausflug: Gruppen ab 4 Pers./2 Wo. wählen frei ihren Termin. +++ Weitere Termine in 2017 in Erstellung. +++ Dein Terminwunsch kann berücksichtigt werden.

Das Valle Tietar Liegt geschützt auf der Südostseite des Zentralspanischen Scheidegebirges. Im eh schon sonnenverwöhnten Zentralspanien erlaubt diese prädestinierte Lage besonders viele Flugtage im Jahr. Das Gebiet um La Iglesuela und Pedro Bernardo ist nicht zuletzt durch diesen Umstand ganzjährig fliegbar. Mit Recht bezeichnen die Einheimischen das Vale Tietar als "Klein Anadalusien".

Selbst in den Wintermonaten sind ob der südlichen Lage, Thermikflüge über Stunden möglich. An einzelnen Tagen ist mit Regen zu rechnen. Schnee bleibt auch in den Höhenlagen der Startplätze nicht länger liegen.

Bereits Anfang Februar kommen die zahlreichen Störche der Region im thermischen Streckenflug aus Afrika zurück. Im März lässt die klare, gut durchmischte Luft in Verbindung mit der schon kräftig einstrahlenden Sonne erste längere Streckenflüge oft mit Wolkenthermik zu. Im Gegensatz zum Kontinent, welcher in rascher Folge von Tiefdruckgebilden und Fronten überquert wird, ziehen über die Iberische Halbinsel in der Regel nur gelegentlich Zyklone hinweg. Einzelne Tage mit Wind und Regen mischen die Atmosphäre dann neu durch.

Ab Mai ist Regen eine Seltenheit. Stärkere Wolkenthermik bis in den Juli hinein ist Typisch. Der Wind kann dabei in Bodennähe aufleben. Die Temperaturen steigen gemächlich an. Den Zeitraum von Juli bis Mitte August dominieren Hitze und starke Inversionen. Diese werden normalerweise durch die intensive Sonneneinstrahlung durchgeheizt und erlauben ab den mittleren Nachmittagsstunden, bei Blauthermik oft bis Sonnenuntergang, Flüge hinauf auf 2500 m bis 3500 m NN. Zum Abend hin geht es dann sprichwörtlich überall. Mit erreichen der Auslösetemperatur lebt oft der Wind in Bodennähe auf, um dann in den frühen Abendstunden wieder laminar abzuflauen. Langärmlige Kleidung braucht man im Sommer, außer bei ausgedehnten Flügen in großer Höhe, nicht.

Mitte August rechnen die Flieger mit dem ersten Kaltlufteinbruch. Nach dessen Eintreffen kann man wieder mit schöner Wolkenthermik bei nicht mehr so heißen Temperaturen rechnen.  Der spätere September sollte wieder die ersten, einzelnen Regentage bringen. Die thermischen Bedingungen werden allmählich wieder gemächlicher und die Airtime kürzer. Der Herbst ist geprägt von ruhigen Wetterlagen in denen man entspannt mehrere Stunden fliegen kann. Einzelne Frontensysteme sind zu erwarten.

In den letzten Jahren gab es einige überjährige Dürren, in denen es mehr als ein Jahr überhaupt nicht regnete. Auch wenn diese Verhältnisse für uns Flieger paradiesisch sind, wünschen wir den Campesinos hin und wieder einen Regentag. Die persönliche Kondition erlaubt es eh den wenigsten Piloten  jeden Tag zu fliegen.

Gästebuch

Pappe
An 14 Tagen 14 Tage geflogen! Super wars!
adihornung
Einfach toll war's. Man muss es mal erlebt haben, wenn am Spätnachmittag das ganze Flachland anfängt, zu tragen. Dann sind die Bärte weich und leicht zu zentrieren. Das gibt einem die Zeit, diese karge, aber wunderschöne spanische Landschaft in Ruhe zu betrachten. Nach der Landung sitzt man erst mal mit den lokalen Fliegern beim Landebier; dazu gibt es Tapas, kleine, leckere Häppc...
Melanie
Super schee wars! Jeden Tag bestes Wetter und gute Fugbedingungen. Geleitet von den drei Profis, die einem das Absaufen schwer gemacht haben,- dazu eine Gruppe von netten einheimischen Piloten die gerne mit uns Neulingen mitgeflogen sind und uns die Thermiken gezeigt haben... Ansonsten: Geier, Fiestas, unmengen spanisches Bier mit lecker Tapas... Ich komm gerne noch mal wieder!